DLG-Studie: Akzeptanz und Käuferverhalten bei Fleischersatzprodukten

„Akzeptanz und Käuferverhalten bei Fleischersatzprodukten“

Das Interesse für die eigene Gesundheit ist neben ethisch-moralischen Ansprüchen der Hauptgrund für einen zunehmend fleischreduzierten bzw. fleischfreien Lebensstil der Deutschen. Neben einem wachsenden Angebot an Gemüse- und Pastaprodukten sowie Brotaufstrichen entwickelt sich auch ein größerer Markt für Fleischersatzprodukte. Diese richten sich gleichermaßen an Vegetarier, Veganer und „Flexitarier“. Angeboten werden vor allem fleischfreie Versionen von im Markt bereits etablierten Fleischerzeugnissen, also fleischfreie „Kopien“ des „Originals“.

Bei der Kennzeichnung nutzen Hersteller den rechtlich vorhandenen Gestaltungsspielraum und schreiben vor vertraute Namen „vegan“ oder „vegetarisch“, wie etwa „vegetarisches Schnitzel“ – unter Angabe der Eiweißbasis des Ersatzstoffes gemäß der Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV). Unklar aber ist, ob solche Bezeichnungen von Fleischersatzprodukten mit der Verkehrsauffassung und den Erwartungen von Verbrauchern in Einklang stehen. Außerdem ist bislang kaum untersucht, welche Einstellungen Verbraucher generell zu Fleischersatzprodukten haben, und wie ihr Kaufverhalten aussieht. Zu diesen und anderen wichtigen Fragen hat die DLG eine aktuelle Studie durchführen lassen.

DLG-Studie: Innovationsfähigkeit in der Lebensmittel- und Zulieferindustrie

Innovationen sind ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen und ihre Bedeutung wird weiter steigen. Für 90 Prozent der Unternehmen sind sie eine unabdingbare Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit. In Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Prof. Dr. Doßmann hat die DLG in einer umfassenden Studie untersucht, welche Bedeutung Innovationen für das Wachstum der deutschsprachigen Lebensmittel- und Zulieferindustrie haben und welche Aktivitäten in den Bereichen Organisation, Führung, Unternehmenskultur, Methodeneinsatz und Prozesse für die Unternehmen relevant sind. Ein weiterer Teil der Studie beschäftigte sich mit möglichen Hürden, Evaluationsmöglichkeiten und ungenutzten Verbesserungspotenzialen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Unternehmen der Lebensmittel- und Zulieferindustrie in den Bereichen Strategie und Prozesse gut aufgestellt sind. Es gibt allerdings Verbesserungspotenziale in Bezug auf die Kundenintegration, den Methodeneinsatz und das Technologie-Scouting. Außerdem stellen organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen häufig Hemmnisse im Innovationsprozess dar.

DLG-Studie: Verbraucherkompetenz & Lebensmittelkennzeichnung

Mit dem Inkrafttreten der neuen Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) am 13. Dezember 2014 hat der deutsche Gesetzgeber eine EU-Vorschrift umgesetzt, die Aufklärung durch zusätzliche Hinweise auf den Lebensmittelverpackungen bieten will. Begleitet wird diese Neuerung von einer Debatte darüber, ob die LMIV für mehr Klarheit sorgt oder ob vielmehr damit die Chance verpasst wurde, für Verbraucher relevante Angaben gezielt in den Fokus zu rücken.

Doch welche Rolle spielen Informationen auf Verpackungen überhaupt für die Verbraucher? Fühlen sie sich damit tatsächlich in die Lage versetzt, die Qualität von Lebensmitteln kompetent zu beurteilen? Zu Fragen wie diesen hat die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen ICON Added Value eine umfassende Studie durchgeführt.

DLG-Studie: Was wollen wir essen?

Produkte, die auf die Bedürfnisse der Verbraucher zugeschnitten sind, haben das größte Potenzial auf dem Markt. Die Ansprüche der Konsumenten unterscheiden sich jedoch erheblich: Neben persönlichen Neigungen, dem Alter, der Herkunft, der Sozialisation oder individuellen Vorlieben gehören dazu auch gesamtkulturelle Entwicklungen und Trends sowie sich verändernde Vorstellungen und Wünsche des Einzelnen an Ernährung und Nahrungsmitteln. Zudem können sich Lebensphasen bzw. Übergänge von einer Phase in die nächste, auf die Ernährungsgewohnheiten auswirken können. Gibt es aber für jede Phase das passende Produkt? Die DLG-Studie sagt Nein. Ein expliziter Bezug auf spezifische Lebensabschnittsthemen ist für die Verbraucher kein relevantes Kriterium, wenn es um den Kauf von Lebensmitteln geht.

DLG-Studie: Dauerbrenner Regionalität

Wie nachhaltig ist der Trend zu regionalen Produkten? Was versteht der Verbraucher darunter? Wie müssen Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft kommunizieren? Die DLG ist diesen Fragen in ihrer aktuellen Studie nachgegangen.

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Guido Oppenhäuser
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