DLG-Pflanzenbautagung 2015

"Ackerbausysteme – Die Schachzüge zu einer Strategie verbinden"

11. Juni in Bernburg

„Weniger ist Mehr“ – steht derzeit über allen ackerbaulichen Trends: Weniger Kulturen, reduzierte Bodenbearbeitung, dünnere Saaten und geringere Aufwandmengen bei Düngung und Pflanzenschutz. Konsequenz: weniger Erosion, verminderte Auswaschung, niedrigere Kosten und höhere Einkommen. Soweit die Theorie.

Tatsächlich ist die Welt komplexer: Fruchtfolge, Pflugverzicht und Einzelkornsaat beeinflussen Pflanzenschutz, Düngung sowie Betriebslogistik – und umgekehrt. Diese Bausteine hängen zusammen wie die Figuren im Schachspiel. Bei jedem Zug wird ein Baustein in die Hand genommen, abgeklopft und als Teil einer überlegten Strategie wieder neu eingesetzt. Denn obwohl ackerbauliche Fehler eine Zeitlang kompensiert werden können - irgendwann werden sie sichtbar und teuer. Dies rechtzeitig zu erkennen und die ackerbaulichen Maßnahmen optimal in das System einzupassen, ist die eigentliche Kunst im Ackerbau.

Hier setzt die DLG-Pflanzenbautagung 2015 an. Die Agrarpolitik greift über „Greening“ in die Fruchtfolgen ein und platziert so gesellschaftliche Ansprüche. Es wird enger beim chemischen Pflanzenschutz, die neue Düngeverordnung reduziert die Spielräume bei der Ernährung der Pflanzen. Hier ist der Landwirt gefordert, jede Einzelmaßnahme ist als Baustein wirksam in das Gesamtsystem des Acker- und Pflanzenbaus einzuordnen.

Kontakt

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Fachzentrum Landwirtschaft
Dr. Alexander von Chappuis
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Tel.: + 49 (0) 69/24 788-313
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